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Gemeinnützige Organisationen sind häufig auf die Hilfsbereitschaft der Mitmenschen angewiesen. Nur durch Spenden können viele dieser Verbände, Organisationen, aber auch Parteien weiter bestehen. Aus diesem Grunde sind Spenden als Sonderausgaben bei der Lohn- und Einkommensteuererklärung absetzbar. Unterschieden wird zwischen Sach- und Geldspenden.

Das bedeutet für Sie, das Finanzamt zieht den Spendenbetrag von Ihrem zu versteuernden Einkommen ab. Nur auf diesen verminderten Einkommensbetrag fallen die Steuern an. Um einen Spende jedoch steuerlich geltend zu machen, benötigen Sie einen schriftlichen Nachweis.

Das sollten Sie beachten:

1. Als erste Regel gilt, dass bei Sachzuwendungen mehr Informationen benötigt werden als bei Geldspenden. Sie sind verpflichtet anzugeben, was sie gespendet haben, wann und an wen. Den Wert der Zuwendung müssen Sie durch Vorlage einer Rechnung belegen können.

2. Eine Geldspendenbescheinigung enthält neben dem Geldbetrag, das Datum, den Aussteller und den Namen des Spenders. Sowohl Sach- als auch Geldspendenachweis müssen vom Aussteller sprich Zuwendungsberechtigten unterschrieben sein. Mehr lesen

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So spenden Sie richtig

Die Spende ist eine Leistung ohne eine Gegenleistung. Spenden sind immer freiwillig. Auch bei der so genannten Aufforderung zu einer Spende kann der Betreffende frei entscheiden, ob er dem Spendenaufruf nachkommt oder nicht. Mit einer Spende will der Spender dem Spendenempfänger im wahrsten Sinne des Wortes etwas Gutes tun. Die gängigen Spendenformen sind Geldspenden, Sachspenden und Zeitspenden. Die Spende ist für beide Seiten ein buchhalterischer Vorgang, der vielfach auch aus steuerlicher Sicht bewertet wird.

Der Spender möchte sichergestellt sehen, dass seine Spende dort ankommt, wofür er spendet. Damit sind sowohl der Spendenempfänger als auch der Spendenzweck gemeint. Um dafür eine Vertrauensbasis zu schaffen, hat der Spendenempfänger die Möglichkeit eines dementsprechenden Nachweises seiner Seriosität. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen, kurz DZI in Berlin bietet als eine anerkannte und zertifizierte Prüfinstanz eine umfassende Spendenberatung. Mehr lesen

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Eigentlich klingt die Idee ganz interessant. Ein Verein wollte ein Teil seines Geländes veräußern – als Kaufpreis wurde eine Summe von 1 Mio Euro vereinbart. Da der Käufer den Kaufpreis für das Gelände ja steuerlich nicht abschreiben kann, bat er dem Verein an, den Kaufpreis auf 800.000 Euro zu reduzieren und dafür noch zusätzlich eine Spende in Höhe von 250.000 Euro zu entrichten. Der Verein  stimmte dem Angebot zu, da sich somit ja seine Einnahmen auf 1050.000 Euro erhöht hatten und stellte dem Käufer eine Spendenbescheinigung über 250.000 Euro aus, die der Käufer sofort steuerlich geltend machen wollte.

Das Finanzgericht Münster stellte nun jedoch klar, dass die Spendenquittung steuerlich nicht abgesetzt werden kann – die Begründung lautet, dass der Spendenabzug nicht möglich sei, wenn die Ausgaben zur Erlangung einer Gegeneleistung des Empfängers erbracht werden oder ursächlich mit einem gewährten Vorteil zusammenhängen würden. Damit ist eine Spenden, die neben einem Kaufpreis vereinbart wird, für den Immobielienerwerb bzw. Grundstückserwerb als Sonderausgabe nicht zulässig.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen zum Ausstellen von Spendenbescheinigungen

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Wie gestern die Zeitschrift der Westen (hier) berichtet, tummeln sich inzwischen in einigen Gegenden in Deutschland eine Vielzahl von Vereinen, die Spenden für Tiere einsammeln. Allerdings scheinen nicht alle dieser Organisationen wirklich seriös zu wirtschaften. Da gerade die Spendenbereitschaft der Deutschen bei Kindern und Tieren sehr hoch ist, sollten Sie genau hinschauen, an welche Organisation Sie spenden. Da Sie die Spenden, die Sie in eine Spendendose werfen, auch steuerlich nicht ansetzen können (sie bräuchten entweder einen Überweisungsbeleg bei Spenden bis 100 Euro oder eben eine Spendenbescheinigung), empfehlen wir Ihnen, die Spenden ganz gezielt zu Hause zu planen und lokalen, nationale und internationale Organistaionen zu unterstützen, die zum einen eine Spendenbescheinigung ausstellen können, zum anderen auch einen seriösen Ruf geniessen.

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Spenden für Haiti

Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti, ist das Land nun dringend auf Spenden angewiesen. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie bei Spenden über 100 Euro auf jeden Fall eine Spendenquittung brauchen – diese werden nur vom Finanzamt akzeptiert, wenn sie die folgenden Anforderungen erfüllen. Besonders gute Arbeit machen anscheinend in Haiti aktuell die großen Organisationen wie die Welthungerhilfe, Plan International Deutschland oder Misereor. Von diesen Organisationen erhalten Sie jeweils ab einer Spende von 100 Euro eine Spendenquittung.

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